
Fotoshooting mit Karen Teßmer

Fotoshooting mit Heidis Graetchen und Empire Art

Fotoshooting mit Isabel Thomas 2009

Fotoshooting mit Heidis Graetchen 2008 Fotgraf: P2

Fotoshooting mit Tom's Art 2008

Fotoshooting mit Cerdiena Art 2008

Shooting 2005 c Inka bäthge

Shooting 1998 Roland Wegner

Pressearchiv
remo_sorge@gmx.de
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In Rübeland ist es möglich einem Künstler in tiefschwarzem Kleid zu begegnen.
Seine Kunst bezieht sich auf tiefsinnig-menschliches, als auch auf dekorative, organische Formen.
Remo Sorge wurde am 17.09.1980 in Wernigerode geboren und ist damit im Kontrast zu seinem bisherigen Schaffen sehr jung.
Die Kindheit verlebte Remo in einem Häuschen, welches einsam in
einem Waldstück an der Rappbodetalsperre lag. Sicherlich
hinterließ selbst diese Umgebung schon prägende
Eindrücke, die sich später in seiner Kunst niederschlugen.
Das Interesse an der Technik der Holzbildhauerei erweckte wohl der
Großvater. Schon mit 13 Jahren begann Remo Schnitzarbeiten an
Ästen vorzunehmen, interessierte sich für Geschichte und
andere, für dieses Alter eher ungewöhnliche, Themen.
Ab seinem 16. Lebensjahr besuchte Remo, neben dem regulären
Unterricht, eine Schule zur Begabtenförderung und durch den
Antrieb seiner recht strengen Eltern auch mehrere Kurse im
künstlerischen Bereich.
So kam es, dass er schon mit 16 Jahren an einer Kunstschule für Holzbildhauerei in Bayern angenommen wurde.
Parallel zur Kunstschule entstand seine erste Stammarbeit.
Nach Erfolgreiem Abschluß des Kunststudiums
arbeitete Sorge ein Jahr bei einem Bildhauermeister im Harz.
Im Anschluss daran begann er mit der Ableistung seines Wehrdienstes in Burg.
Nach seiner Grundausbildung, der Bundeswehrschule und dem Sammeln
persönlichen Eindrucks während eben dieser Zeit, weigerte er
sich jedoch, dem Wunsch nach Vereidigung nachzukommen.
So begann, auf sehr ungewöhnlichen Art und Weise, sein Zivildienst.
Mehrere persönliche Schicksalsschläge drängten ihn in
dieser Zeit in eine von Lyrik und Nachdenklichkeit geprägte
Lebensphase hinein.
Doch bald wurden auch diese Hürden durch das Schöpfen von
Inspiration und dem Aufkommen neuer Schaffenskraft bewältigt.
Im Jahre 2003 ließ sich Sorge in Rübeland nieder und
eröffnete eine Ausstellungsfläche für seine Arbeiten.
Überdies wurde ihm die Nutzung diverser Ateliers durch selbstlose
Mithilfe anderer ermöglicht.
Hier entstanden auch die eindrucksvollsten Werke Sorges‘. Beispielsweise “Das Zwiegesicht”.
Ein Jahr darauf initiierte Sorge die Gründung eines Kunst- und
Kulturvereins, welcher sich die Schaffung eines Kunst- und
Kulturzentrums in Blankenburg und die Sanierung des alten E-Werkes in
eben dieser Stadt zum Ziel gesetzt hat...
Immer häufiger verbindet er nun Lyrik mit geschaffenen Skulpturen
und wird in seiner Darstellung abstrakter; orientiert sich aber dennoch
an natürlichen und ästhetischen Proportionen.
Das eigentliche Können Sorges‘ spiegelt sich jedoch im
Grunde, betrachtet man das bisherige Lebenswerk des Künstlers
genauer, weder allein in seiner Weiterentwicklung zu einem Freund des
Abstrahierens, noch einzig in der zunehmenden Größe seiner
Arbeitsgegenstände, seiner Skulpturen, wieder. Sondern es ist die
offensichtliche Vielfalt seiner bearbeiteten Themen und die
Fähigkeit all‘ die in bisherigen Lebensetappen angeeigneten
Techniken, Möglichkeiten und Stile zu einem Ganzen zu vereinen
oder sich, je nach eigenem Ermessen, etwas aus seinem Repertoire an
Erfahrung herauszusuchen und anzuwenden.
Trotzdem bewahrt Sorge sich einen Wiedererkennungswert, welcher unter dem Facettenreichtum nicht zu leiden hat.
Ob ein Möbelstück klassischen oder modernen Stils, sonstiger
Einrichtungsgegenstand- ausgerichtet auf Effektivität und dennoch
schmückend, oder eben lebensgroße Skulpturen, denen
eventuell persönliche Geschichte oder zumindest Tiefgang anhaftet.
Aus einem Buch v. Uwe Schibat
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